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Gesundheitssysteme für Ruheständler im Ausland: Qualität, Krankenhäuser und Zugang im Vergleich

Frankreich, Italien und Spanien belegen die Plätze 1, 2 und 7 in der globalen Gesundheitsbewertung der WHO — alle drei Länder gewähren ansässigen Ruheständlern Zugang zu universellen öffentlichen Systemen. Thailand und Malaysia führen Südostasien mit 60+ bzw. 16 JCI-akkreditierten Krankenhäusern an. Dieser Leitfaden vergleicht die Qualität der Gesundheitsversorgung, Krankenhausstandards, den Zugang zu Ärzten und Selbstkostenanteile in allen 14 Ländern. Informationen zu Versicherungsplänen und Kosten finden Sie unter <a href="/retire-abroad/health-insurance/">Krankenversicherung für Ruheständler im Ausland</a>.

Veröffentlicht · Aktualisiert

Gesundheitsqualität im Ranking: 14 Länder

LandWHO-RangJCI-KrankenhäuserSystemtypQualität (1–5)Arztbesuch (privat)Krankenhaus/Nacht (privat)
Frankreich#112Universell — PUMA525–30 €200–350 €
Italien#23Universell — SSN4.520–50 €180–320 €
Spanien#76Universell — SNS4.50 € (öffentlich)150–280 €
Portugal#124Universell — SNS40–15 €120–250 €
Griechenland#142Universell — EOPYY3.530–60 €100–200 €
Costa Rica#361Universell — CAJA40 € (CAJA)70–150 €
Thailand#4767Medizintourismus + öffentlich4.525–55 €55–175 €
Malaysia#4916Öffentlich + starker Privatsektor415–45 €45–125 €
Philippinen#607PhilHealth + privat39–35 €25–90 €
Mexiko#619IMSS + privat3.520–55 €70–175 €
Indonesien#9230BPJS + privat315–45 €35–100 €
Panama#954CSS + privat3.535–70 €125–275 €
Vietnam#1603Öffentlich + wachsender Privatsektor2.515–35 €35–90 €
Kambodscha#1740Nur privat (für Ausländer)1.59–25 €45–100 €

Länderspezifische Details zur Gesundheitsversorgung finden Sie auf der jeweiligen Länderseite. Informationen zu Versicherungsplänen und Prämien finden Sie unter Krankenversicherung für Ruheständler im Ausland.

Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem für ausländische Ruheständler

LandÖffentliches SystemZugang für AusländerEinschreibungsvoraussetzungQualität
FrankreichPUMAJa — legale Einwohner3 Monate stabiler Wohnsitz + CPAM-RegistrierungAusgezeichnet
ItalienSSNJa — registrierte EinwohnerWohnsitz + Beitrag von 400 €/JahrSehr gut
SpanienSNSJa — registrierte EinwohnerPadrón-Registrierung + Convenio Especial für 60 €/MonatAusgezeichnet
PortugalSNSJa — legale EinwohnerNIF + AIMA-Aufenthaltstitel + Registrierung beim GesundheitszentrumGut
GriechenlandEOPYYJa — Einwohner mit AFMAFM- + AMKA-RegistrierungMäßig
Costa RicaCAJAJa — für Einwohner verpflichtendAutomatisch bei WohnsitznahmeGut
ThailandUniverselle AbsicherungNein — nur für StaatsbürgerEntfälltEntfällt für Ausländer
MalaysiaÖffentliche KrankenhäuserTeilweise — Zahlung pro Besuch (4,50–15 €)Keine Einschreibung erforderlichAusreichend
KambodschaKeines für AusländerNeinEntfälltEntfällt

Wichtigste Erkenntnis: Die fünf europäischen Länder (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland) und Costa Rica sind die einzigen Ziele, in denen ausgewanderte Ruheständler Zugang zu einem universellen öffentlichen Gesundheitssystem erhalten. In Südostasien und Panama sind private Krankenhäuser die praktische Standardlösung.

Medizintourismus: Eingriffe und Einsparungen

EingriffUS-KostenThailandMalaysiaMexikoEinsparung
Hüftgelenkersatz36.000–54.000 €10.800–13.500 €9.000–12.600 €7.200–10.800 €60–80 %
Herzbypass72.000–135.000 €13.500–22.500 €10.800–18.000 €16.200–25.200 €70–85 %
Zahnimplantat (komplett)2.700–5.400 €1.100–1.600 €900–1.450 €725–1.250 €55–75 %
Grauer-Star-Operation (pro Auge)3.150–5.400 €725–1.350 €625–1.250 €625–1.100 €70–80 %

Thailands Bumrungrad International Hospital behandelt jährlich über 500.000 internationale Patienten in mehr als 70 Fachbereichen. Malaysias Prince Court Medical Centre zählt weltweit zu den führenden Krankenhäusern für Medizintourismus. Ruheständler in Kambodscha und Vietnam reisen für alles, was über die ambulante Routineversorgung hinausgeht, üblicherweise nach Bangkok oder Kuala Lumpur.

Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente im Ausland im Vergleich zu den USA

Medikament (30 Tage)US-ApothekenpreisThailandMalaysiaSpanien/PortugalMexiko
Amlodipin 5 mg (Blutdruck)15–35 €2,50–5,50 €2,50–6,50 €2–5 €2–4,50 €
Metformin 500 mg (Diabetes)9–25 €2–4,50 €2–4,50 €1–4 €2–3,50 €
Atorvastatin 20 mg (Cholesterin)20–55 €4,50–9 €4,50–10 €3–8 €2,50–7 €
Insulin (Analog, 10-ml-Fläschchen)125–325 €20–45 €15–40 €15–40 €10–35 €

Die meisten Medikamente, die in den USA verschreibungspflichtig sind, sind in Thailand, Malaysia, auf den Philippinen, in Vietnam, Mexiko und Kambodscha rezeptfrei erhältlich — was die Kosten weiter senkt. Allein die Einsparungen bei Insulin (90–275 €/Monat) können für viele Patienten die Entscheidung zum Ruhestand im Ausland rechtfertigen.

Die richtige Länderwahl je nach Gesundheitsprofil

Gesunde, aktive Ruheständler (60–68)

Am besten geeignet: Thailand, Malaysia (ausgezeichnete Privatkrankenhäuser, niedrige Kosten, englischsprachig). Portugal, Spanien (universelles öffentliches System plus private Optionen).

Ruheständler mit chronischen Erkrankungen

Am besten geeignet: Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, Costa Rica. Universelle Systeme decken Vorerkrankungen ohne Ausschlüsse oder Wartezeiten ab. Kein privater Versicherungsplan kann mit diesem Leistungsumfang mithalten.

Kostenminimierer

Am besten geeignet: Philippinen, Mexiko (geringe Selbstkostenanteile, ausreichende Privatkrankenhäuser). Kambodscha und Vietnam sind am günstigsten, die Infrastruktur ist jedoch begrenzt.

Geplante Eingriffe (Gelenkersatz, Herz, Zahnmedizin)

Am besten geeignet: Thailand (globaler Maßstab für Medizintourismus, JCI-akkreditiert, 30–40 % der US-Preise). Mexiko für Ruheständler aus Nord- oder Südamerika (Nähe für Nachsorge).

Notfallversorgung: Was passiert, wenn Sie Hilfe rufen

Die medizinische Notfallversorgung unterscheidet sich in den 14 RetireFinder-Ländern erheblich. In Europa arbeiten die Rettungsdienste auf einem Niveau, das dem der USA entspricht oder es übertrifft. In Südostasien hängt die Qualität der Versorgung stark davon ab, ob Sie sich in einer Großstadt oder einer ländlichen Gegend befinden.

Notrufnummern nach Land

RegionLänderNotrufnummerQualität des RettungsdienstesDurchschn. Reaktionszeit (städtisch)
EuropaFrankreich, Spanien, Italien, Portugal, Griechenland112 (einheitlich)Ausgezeichnet — mit Notfallausrüstung (ALS)8–15 Minuten
SüdostasienThailand1669Gut in Bangkok/Chiang Mai; anderswo einfach10–20 Minuten
SüdostasienMalaysia999Gut in KL/Penang; ländlich eingeschränkt12–25 Minuten
SüdostasienPhilippinen, Vietnam, Kambodscha, IndonesienUnterschiedlich (911/115/119/118)Einfach — oft nur Transport20–45 Minuten
AmerikaMexiko, Panama, Costa Rica911Mäßig — private Rettungsdienste empfohlen15–30 Minuten

Wichtig für Südostasien und Lateinamerika: In Thailand, Malaysia, Mexiko und Panama betreiben Privatkrankenhäuser eigene Rettungsdienste, die deutlich schneller und besser ausgestattet sind als öffentliche Krankenwagen. Ruheständler sollten die direkte Notrufnummer ihres nächstgelegenen JCI- oder bevorzugten Privatkrankenhauses im Telefon speichern. In Bangkok entsendet die Notrufleitung von Bumrungrad (02-066-8888) innerhalb von 10–15 Minuten einen Rettungswagen mit Notfallausrüstung. In Kambodscha und im ländlichen Vietnam gibt es keine verlässliche Rettungsdiensteinfrastruktur — Patienten werden per Taxi, Tuk-Tuk oder Privatfahrzeug in Kliniken gebracht. In diesen Ländern ist eine Auslandskrankenrückholversicherung unverzichtbar.

Englischsprachige Ärzte im Ausland finden

Sprachbarrieren bei ärztlichen Konsultationen gehören zu den größten Sorgen von Ruheständlern, die ins Ausland ziehen. Die Verfügbarkeit englischsprachiger Ärzte variiert stark von Land zu Land und hängt eng mit der Infrastruktur für Medizintourismus zusammen.

Ausgezeichnete Verfügbarkeit von Englisch (routinemäßig): Thailand (alle JCI-Krankenhäuser beschäftigen englischsprachige Ärzte), Malaysia (Englisch ist Amtssprache — praktisch alle Privatärzte sprechen fließend Englisch), Philippinen (Englisch ist die Sprache der medizinischen Ausbildung) sowie in Indien ausgebildete Ärzte in ganz Südostasien.

Gute Verfügbarkeit von Englisch (in Privateinrichtungen): Mexiko (Privatkrankenhäuser in von Expats geprägten Gegenden wie San Miguel de Allende, Lake Chapala und Cancún beschäftigen zweisprachiges Personal), Panama (das mit Johns Hopkins verbundene Punta Pacifica Hospital arbeitet auf Englisch), Costa Rica (das CIMA Hospital in San José verfügt über englischsprachige Fachärzte).

Eingeschränktes Englisch (Landessprache faktisch erforderlich): Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland. In diesen Ländern arbeiten die öffentlichen Gesundheitssysteme vollständig in der Landessprache. Privatkliniken in Großstädten (Lissabon, Barcelona, Athen) verfügen mitunter über englischsprachige Ärzte, doch Ruheständler sollten für alltägliche medizinische Anliegen mit Grundkenntnissen in Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Italienisch oder Griechisch rechnen. Die Beauftragung eines medizinischen Dolmetschers (25–70 € pro Sitzung) ist unter ausgewanderten Ruheständlern in Südeuropa während der ersten 1–2 Jahre üblich.

Telemedizin-Optionen: Dienste wie Teladoc International, Doctor Anywhere (Südostasien) und Babylon Health bieten englischsprachige Fernkonsultationen ab 25–70 € pro Sitzung. Diese eignen sich für routinemäßige Nachsorge, Rezeptverlängerungen und Zweitmeinungen, können jedoch persönliche Notfall- oder Facharztversorgung nicht ersetzen.

Praktischer Tipp: Bitten Sie vor Ihrem ersten Krankenhausbesuch in einem neuen Land lokale Expat-Gruppen um namentliche Arztempfehlungen. In Südostasien pflegen viele Ruheständler eine feste Beziehung zu einem bestimmten Arzt in einem Privatkrankenhaus, anstatt das allgemeine Terminsystem des Krankenhauses zu nutzen. In Südeuropa garantiert die Registrierung bei einer privaten Hausarztpraxis (Grundgebühr von 50–100 €/Monat in Portugal und Spanien) einen Termin am selben Tag bei einem Arzt, der Ihre Krankengeschichte kennt. Diese Versorgungskontinuität ist besonders wichtig für Ruheständler mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herzvorgeschichte.

Facharztzugang und Wartezeiten

Der Zugang zu medizinischen Fachärzten — Kardiologen, Onkologen, Orthopäden, Endokrinologen — ist für Ruheständler ab 65 Jahren ein entscheidender Faktor, da chronische Erkrankungen mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Wartezeiten und Facharztdichte unterscheiden sich zwischen den 14 Ländern erheblich.

LandFacharzttermin (privat)Facharzttermin (öffentlich)OnkologiezentrenKardiologiezentren
Thailand1–3 TageEntfällt (kein öffentlicher Zugang)12+ (Bangkok, Chiang Mai)15+ (Bangkok-Hospital-Netzwerk)
Malaysia2–5 Tage2–8 Wochen8+ (KL, Penang)10+
Spanien1–2 Wochen4–12 WochenLandesweites NetzwerkLandesweites Netzwerk
Portugal1–2 Wochen8–16 WochenLissabon, PortoGroßstädte
Frankreich1–4 Wochen2–8 WochenLandesweites NetzwerkLandesweites Netzwerk
Italien1–3 Wochen4–16 WochenMailand, Rom, BolognaLandesweites Netzwerk
Mexiko3–7 Tage4–12 Wochen (IMSS)Mexiko-Stadt, Guadalajara, MonterreyGroßstädte
KambodschaEntfällt — Flug nach BangkokEntfälltKeineKeine

Wichtige Erkenntnis: Der private Facharztzugang in Thailand und Malaysia ist schneller als in den USA, wo die durchschnittliche Wartezeit auf einen Facharzttermin für neue Patienten 26 Tage beträgt (AMN Healthcare / Merritt Hawkins 2025). In Spanien und Italien können die Wartezeiten im öffentlichen System bei nicht dringenden Überweisungen 3 Monate überschreiten, weshalb viele ausgewanderte Ruheständler in Europa eine ergänzende Privatversicherung (90–225 €/Monat) unterhalten, um Wartelisten zu umgehen.

Für Krebspatienten: Bumrungrad, das Bangkok Hospital und die Chulabhorn Royal Academy in Thailand bieten umfassende Krebsbehandlungen einschließlich Immuntherapie und Protonentherapie an. In Europa führt Frankreich mit erstklassiger Onkologie am Institut Gustave Roussy (Paris) und am Centre Léon Bérard (Lyon). Ruheständler mit Krebsvorgeschichte sollten die Facharztinfrastruktur bei der Wahl ihres Ziellandes stark gewichten.

Warnsignale im Gesundheitswesen nach Land

Jedes Land hat Einschränkungen im Gesundheitswesen, die in Online-Ratgebern häufig heruntergespielt werden. Dies sind die Probleme, die Ruheständler im ersten Jahr im Ausland am meisten überraschen:

  • Thailand: Ausgezeichnete Krankenhäuser in Bangkok und Chiang Mai, doch ländliche Provinzen (Isaan, südliche Inseln) verfügen nur über eine begrenzte Notfallinfrastruktur. Die Brandrodungssaison (Februar bis April) im Norden Thailands drückt die Luftqualität über einen AQI von 200, was bei Ruheständlern mit COPD oder Asthma Atemnotfälle auslösen kann.
  • Malaysia: Die Qualität öffentlicher Krankenhäuser schwankt stark. Staatliche Krankenhäuser in KL und Penang sind ausreichend, doch die Wartezeiten in öffentlichen Facharztkliniken können 4–8 Stunden erreichen. Für Expats ist privat die praktische Standardlösung.
  • Philippinen: Außerhalb von Metro Manila, Cebu und Davao sinkt die Qualität deutlich. Provinzkrankenhäusern kann es an Intensivstationskapazität fehlen. Eine medizinische Evakuierung nach Manila (1.800–4.500 €) oder Singapur (7.200–13.500 €) ist bei schweren Erkrankungen außerhalb der Großstädte ein realistisches Szenario.
  • Portugal: Das öffentliche SNS-System steht unter Druck — die Wartezeiten für Hausärzte in Lissabon und Porto sind seit 2020 gestiegen, und viele öffentliche Gesundheitszentren nehmen keine Neuregistrierungen mehr an. Eine Privatversicherung (125–275 €/Monat) ist für einen verlässlichen Zugang zur hausärztlichen Grundversorgung faktisch erforderlich.
  • Mexiko: Das öffentliche IMSS-System steht Ruheständlern für etwa 450 €/Jahr offen, bietet jedoch eine stark schwankende Qualität. Krankenhäuser für Medizintourismus in Guadalajara, Monterrey und Grenzstädten sind ausgezeichnet; in kleineren Städten bestehen erhebliche Versorgungslücken. Gefälschte Medikamente sind ein dokumentiertes Risiko in nicht lizenzierten Apotheken.
  • Kambodscha: Keine JCI-akkreditierten Krankenhäuser, außerhalb von Phnom Penh keine verlässlichen Rettungsdienste und kein öffentliches Gesundheitssystem für Ausländer. Das Royal Phnom Penh Hospital und das Sunrise Japan Hospital sind die einzigen Einrichtungen, die sich internationalen Standards annähern. Bei jeder Erkrankung, die über die ambulante Grundversorgung hinausgeht, fliegen Ruheständler nach Bangkok (1 Stunde, 70–125 € pro Strecke).
  • Vietnam: Die Gesundheitsinfrastruktur verbessert sich in Ho-Chi-Minh-Stadt und Hanoi rasant, wobei das FV Hospital (Ho-Chi-Minh-Stadt) und Vinmec (Hanoi) moderne Einrichtungen bieten. Außerhalb dieser Städte bleibt die Infrastruktur begrenzt. Die Zahnversorgung in Vietnam ist hochwertig und günstig (275–550 € für eine Krone gegenüber 900–1.350 € in Thailand).

Zahnversorgung im Ausland: Kosten und Qualität im Vergleich

Die Zahnversorgung ist eines der stärksten finanziellen Argumente für den Ruhestand im Ausland. Die Zahnarztkosten in den USA gehören weltweit zu den höchsten, und Medicare deckt keine routinemäßige Zahnbehandlung ab. Ruheständler im Ausland sparen 50–80 % bei Zahnbehandlungen und werden dabei in Kliniken behandelt, die internationalen Standards entsprechen.

VerfahrenUS-KostenThailandMexikoVietnamSpanien
Routinereinigung90–275 €25–45 €25–55 €15–30 €40–80 €
Porzellankrone900–1.350 €225–450 €175–350 €125–325 €200–450 €
Wurzelbehandlung625–1.100 €125–325 €100–275 €70–175 €150–350 €
Vollständiges Zahnimplantat (Titan + Krone)2.700–5.400 €1.100–1.600 €725–1.250 €550–900 €800–1.500 €
Komplettsanierung des Gebisses18.000–36.000 €4.500–10.800 €3.600–7.200 €2.700–6.300 €6.000–15.000 €

Das Bangkok International Dental Center (BIDC) und das Dental Design Center (Pattaya) in Thailand sind die führenden Einrichtungen für Zahntourismus in Asien und behandeln jährlich Tausende internationaler Patienten. Mexikos Zahnkliniken in Grenzstädten (Los Algodones, Tijuana, Cancún) ziehen schätzungsweise 600.000 amerikanische Zahntouristen pro Jahr an. Vietnam entwickelt sich zum besten Preis-Leistungs-Ziel für Zahnbehandlungen, mit Preisen, die 30–50 % unter denen Thailands liegen, etwa in Kliniken wie Elite Dental (Ho-Chi-Minh-Stadt) und Westcoast International Dental Clinic (Hanoi). In Europa liegen die Zahnarztkosten in Spanien und Portugal 40–60 % unter dem US-Niveau, und in allen Kliniken gelten EU-Qualitätsstandards.

Häufig gestellte Fragen

Welches Land hat die beste Gesundheitsversorgung für Ruheständler im Ausland?

Frankreich (#1 WHO) und Italien (#2) haben weltweit die am höchsten eingestuften Systeme mit universellem öffentlichem Zugang für Einwohner. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis privater Gesundheitsversorgung führt Thailand mit 67 JCI-Krankenhäusern zu 40–60 % der US-Kosten. Am besten für chronische Erkrankungen: Frankreich, Spanien, Italien, Portugal, Costa Rica (universell, ohne Ausschlüsse).

Kann ich Medicare im Ausland nutzen?

Nein. Medicare deckt keine Gesundheitsversorgung außerhalb der USA ab. Sie benötigen eine internationale Privatversicherung, eine lokale Versicherung oder eine Einschreibung in ein öffentliches System (verfügbar in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Costa Rica). Optionen finden Sie in unserem Leitfaden zur Krankenversicherung.

Was ist eine JCI-Akkreditierung?

Die Akkreditierung durch die Joint Commission International ist der weltweite Goldstandard für Krankenhausqualität — das internationale Gegenstück zur Joint Commission in den USA. Thailand führt mit 67 JCI-Krankenhäusern, gefolgt von Indonesien (30+), Malaysia (16) und Mexiko (9). JCI ist das verlässlichste Qualitätssignal bei der Auswahl eines ausländischen Krankenhauses.

Wie viel kosten Medikamente im Ausland im Vergleich zu den USA?

Gängige Medikamente gegen chronische Erkrankungen kosten im Ausland 60–90 % weniger. Atorvastatin (Cholesterin): 4,50–10 € in Thailand/Malaysia gegenüber 20–55 € in den USA. Insulin: 15–45 € pro Fläschchen gegenüber 125–325 € in den USA. Die meisten Medikamente sind in Thailand, Malaysia, Mexiko und Kambodscha rezeptfrei erhältlich.

Was sollte ich bei einem medizinischen Notfall im Ausland tun?

Rufen Sie die örtliche Notrufnummer an (112 in Europa, 1669 in Thailand, 999 in Malaysia, 911 in Mexiko/Panama/Costa Rica). Verlangen Sie in Thailand namentlich das nächstgelegene JCI-Krankenhaus. Begeben Sie sich in Kambodscha oder im ländlichen Vietnam direkt zur nächstgelegenen internationalen Klinik und aktivieren Sie bei schweren Erkrankungen Ihre Auslandskrankenrückholversicherung.

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Was Sie vor der Antragstellung wissen sollten

  • Frankreich (#1 WHO), Italien (#2) und Spanien (#7) bieten die am höchsten eingestuften Systeme — alle zugänglich für ansässige Expats über die universelle öffentliche Einschreibung.
  • Thailand führt Südostasien mit 67 JCI-akkreditierten Krankenhäusern an. Ein Hüftgelenkersatz kostet 10.800–13.500 € gegenüber 36.000–54.000 € in den USA.
  • Gängige Medikamente kosten im Ausland 60–90 % weniger: Insulin kostet in Thailand 15–45 €/Fläschchen gegenüber 125–325 € in den USA.
  • Kambodscha und Vietnam haben keine JCI-Krankenhäuser und kein öffentliches System für Ausländer — halten Sie eine Auslandskrankenrückholversicherung aufrecht.
  • Informationen zu Versicherungsplänen und Prämien finden Sie unter <a href="/retire-abroad/health-insurance/">Krankenversicherung für Ruheständler im Ausland</a>.

Quellen & Verweise

  1. World Health OrganizationWeltgesundheitsbericht 2000 — länderspezifisches Ranking der Gesundheitssysteme
  2. Joint Commission International (JCI)Verzeichnis akkreditierter Einrichtungen — Anzahl der Krankenhäuser nach Land (2025)
  3. Medical Tourism Index 2020–2021Länderspezifisches Ranking im Medizintourismus und geschätzte Eingriffskosten
  4. International Federation of Health PlansVergleichender Preisbericht 2023 — internationale Medikamenten- und Eingriffskosten
  5. Bumrungrad International HospitalDaten zum Patientenaufkommen und Verifizierung der JCI-Akkreditierung

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